Energieautarker Betrieb von Kläranlagen
Was beinhaltet diese Maßnahme? Um was geht es?
Stadtwerke oder Abwasser-Zweckverbände sollen ihre Kläranlagen energieautark betreiben.
Kriterien der Bewertung
Rot – kein Beschluss zum energieautarken Betrieb der Kläranlagen
Gelb – Beschluss zum Umbau der Energieversorgung (komplett oder in Teilen) des Klärwerkes ist aufgrund einer Wirtschaftlichkeitsberechnung gefällt. Die entsprechenden Mittel sind im Haushalt eingestellt. ODER: Das Klärwerk arbeitet zu 33 % energieautark.
Hellgrün – Fördermittel sind beantragt, bewilligt, Leistungen ausgeschrieben. ODER: Das Klärwerk arbeitet zu 66 % energieautark.
Grün – Investitionen haben zu einem (rechnerisch) autarken Betrieb der Kläranlage geführt. ODER: Das Klärwerk arbeitet zu 100 % energieautark.
Bewertung der Umsetzbarkeit
Was bringt diese Maßnahme? Wieso hilft sie?
Die Kläranlage ist meist der größte kommunale Stromverbraucher. SEIBERT-ERLING, 2007 nennt als typischen Anteil 31 % am Stromverbrauch einer Kommune, also mehr noch als Straßenbeleuchtung (25 %) und Schulen (24 %). Durch entsprechende Optimierung lassen sich 40 bis 60 % des Strombezugs einer Kläranlage einsparen MITSDOERFFER & CHRIST, 2008. https://www.sieker.de/fachinformationen/abwasserbehandlung/article/beispiele-225.html (abgerufen 8.4.2024, 13 Uhr)
So findest du heraus, ob diese Maßnahme angenommen wurde:
- Ankündigung auf Website der Stadt oder der Webseite der Klärwerke, Abwasser-Zweckverbände
- kommunale Beschlüsse im Ratsinformationssystem nachlesen