Fragen zur Kommunalwahl auf Basis der Bewertung:

Wir haben auf Basis der Bewertung dieser Kommune einen Fragenkatalog für diese Kommune erstellt. In dem Katalog werden die 10 Maßnahmen aufgeführt, bei denen diese Kommune das größte Verbesserungspotenzial hat. Das Verbesserungspotenzial berechnet sich aus der Bewertung und der Gewichtung der Maßnahme, d.h. Maßnahmen mit niedriger Bewertung und hoher Gewichtung haben das größte Verbesserungspotenzial.

Diesen Fragenkatalog könnt ihr als Vorlage nutzen, um Fragen an Kandiderenden bei der Kommunalwahl zu stellen - oder um eure Verwaltung bzw Stadt/Gemeinderat damit zu konfrontieren. Mit dem Knopf unten könnt ihr euch direkt eine PDF generieren lassen, die ihr so verwenden könnt.

Diese Fragen wurden auf Basis einer alten Bewertung (beta) generiert, da die Kommune noch nicht für die neuste Version (v1.0) bewertet wurde.

  • 1. Sektorübergreifendes Klimaschutzkonzept (KV_10)

    Aktueller Stand: Die Anstrengungen in Ratingen zur Erreichen der Klimaneutralität reichen bei weitem nicht aus.
    Wir verlangen ein nachvollziehbares Klimaschutzkonzept mit dem Ziel Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen. Maßnahmen müssen konkret mit Jahreszahlen zu ihrer Umsetzung und Einsparpotenzialen verknüpft sein. Für jede Maßnahme gibt es zudem eine Kostenschätzung. - damit Ratingen auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.
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  • 2. Windkraftanlagen und Windparks der Kommune (EN_02)

    Aktueller Stand in Ratingen": Keine Windkraft auf dem Gebiet der Kommune und auch keine Beteiligungen an Projekten außerhalb.
    Wir fordern verbindlich: Gesamte Nennleistung der Windkraftprojekte ist mindestens 1500 Watt pro EW - damit Ratingen auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.
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  • 3. Bürgerbeteiligung beim Klimaschutz (KV_02)

    Aktueller Stand in Ratingen: Die Qualität, Form und Art der Bürgerbeteilung muss verbessert werden.
    Unsere Forderung: Die Bürgerbeteiligung muss autark arbeiten können und stärker in Entscheidungen einbezogen werden - damit Ratingen auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.
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  • 4. Energieautarker Betrieb von Kläranlagen (IWK_03)

    <p>Die Kläranlage ist meist der größte kommunale Stromverbraucher. SEIBERT-ERLING, 2007 nennt als typischen Anteil 31 % am Stromverbrauch einer Kommune, also mehr noch als Straßenbeleuchtung (25 %) und Schulen (24 %). Durch entsprechende Optimierung lassen sich 40 bis 60 % des Strombezugs einer Kläranlage einsparen MITSDOERFFER & CHRIST, 2008. <a href="https://www.sieker.de/fachinformationen/abwasserbehandlung/article/beispiele-225.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.sieker.de/fachinformationen/abwasserbehandlung/article/beispiele-225.html</a> (abgerufen 8.4.2024, 13 Uhr)</p>

    Aktueller Stand in Ratingen: kein Beschluss zum energieautarken Betrieb der Kläranlagen ODER keine energieautarke Kläranlage.
    Wir verlangen: Das Alles getan wurd, dass das Klärwerk bis spätestenz 2035 zu 100 % energieautark arbeitet - damit Ratingen auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.
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  • 5. Ökostromanteil der Stadtwerke (EN_11)

    Aktueller Stand in Ratingen: Mindestens 75% echter Ökostromanteil.
    Wir fordern verbindlich: 100% echter Ökostromanteil - damit Ratingen auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.
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  • 6. Sanierung und Modernisierung kommunaler Liegenschaften (GW_04)

    Aktueller Stand in Ratingen: kein Beschluss, oder Sanierungsrate.
    Wir verlangen: Beschluss zur Sanierung / Modernisierung ihrer Liegenschaften bei einer Sanierungsrate von mindestens 5 % UND Veröffentlichung eines konkreten Sanierungsplans für die nächsten 5 Jahre - damit Ratingen auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.
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  • 7. Kommunale Wärmeplanung und Monitoring (GW_05)

    Aktueller Stand in Ratingen: t0z Pflicht keine Erstellung eines kommunalen Wärmeplans.
    Unsere Forderung: Vergabe der kommunalen Wärmeplanung an ein Planungsbüro. Die kommunale Wärmeplanung öffentlich auslegen. Die Wärmeplanung sofort mit der Umsetzung starten und ein Monitoring dazu einrichten, was umfassende Informationen über den Fortschritt veröffentlicht UND Dekarbonisierungsziel der Wärmenetze vor 2045 - damit Ratingen auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.
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  • 8. Lokaler kommunaler Klimaschutzfonds/Klimafonds (KV_03)

    Aktueller Stand ist, in Ratingen gibt es keinen lokalen Klimafonds.
    Wir erwarten: Den Aufbau eines lokaler Klimafonds, der aktiv bei der Förderung regionaler Klimaschutzmaßnahmen mitwirkt. In den nächsten fünf Jahren sollen mindestens zwei Projekte umgesetzt werden - damit Ratingen auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.
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  • 9. Elektrifizierung ÖPNV (VK_08)

    Aktueller Stand: In Ratingen gibt es keine öffentliche Information dazu.
    Wir fordern verbindlich: Einen Beschluss zur vollständige Elektrifizierung bis spätestens 2030 und mit sofortigen Beginn der Umsetzung - damit Ratingen auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.
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  • 10. Klimaschutzmanagement der Kommune (KV_08)

    Aktueller Stand: Das Klimaschutzmanagement in Ratingen ist nicht ausreichend.
    Wir fordern verbindlich ein Dezernat/Geschäftsbereich o.ä. primär für Klimaschutz, die im Organigramm der Kommune mindestens gleichwertig mit der Baubehörde oder direkt unterm (Ober-)bürgermeister sind - damit Ratingen auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.
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