Fragen zur Kommunalwahl auf Basis der Bewertung:
Wir haben auf Basis der Bewertung dieser Kommune einen Fragenkatalog für diese Kommune erstellt. In dem Katalog werden die 10 Maßnahmen aufgeführt, bei denen diese Kommune das größte Verbesserungspotenzial hat. Das Verbesserungspotenzial berechnet sich aus der Bewertung und der Gewichtung der Maßnahme, d.h. Maßnahmen mit niedriger Bewertung und hoher Gewichtung haben das größte Verbesserungspotenzial.
Diesen Fragenkatalog könnt ihr als Vorlage nutzen, um Fragen an Kandiderenden bei der Kommunalwahl zu stellen - oder um eure Verwaltung bzw Stadt/Gemeinderat damit zu konfrontieren. Mit dem Knopf unten könnt ihr euch direkt eine PDF generieren lassen, die ihr so verwenden könnt.
Diese Fragen wurden auf Basis einer alten Bewertung (beta) generiert, da die Kommune noch nicht für die neuste Version (v1.0) bewertet wurde.
1. Windkraftanlagen und Windparks der Kommune (EN_02)
Aktueller Stand in Stuttgart": Keine Windkraft auf dem Gebiet der Kommune und auch keine Beteiligungen an Projekten außerhalb.Wir fordern verbindlich: Gesamte Nennleistung der Windkraftprojekte ist mindestens 1500 Watt pro EW - damit Stuttgart auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.Zur Bewertung2. Sektorübergreifendes Klimaschutzkonzept (KV_10)
Aktueller Stand in Stuttgart: Das Klimaschutzkonzept mit Ziel Klimaneutralität bis 2045 reicht nicht aus.Wir verlangen ein nachvollziehbares Klimaschutzkonzept mit dem Ziel Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen. Maßnahmen müssen konkret mit Jahreszahlen zu ihrer Umsetzung und Einsparpotenzialen verknüpft sein. Für jede Maßnahme gibt es zudem eine Kostenschätzung. - damit Stuttgart auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.Zur Bewertung3. Sanierung und Modernisierung kommunaler Liegenschaften (GW_04)
Aktueller Stand in Stuttgart: kein Beschluss, oder Sanierungsrate.Wir verlangen: Beschluss zur Sanierung / Modernisierung ihrer Liegenschaften bei einer Sanierungsrate von mindestens 5 % UND Veröffentlichung eines konkreten Sanierungsplans für die nächsten 5 Jahre - damit Stuttgart auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.Zur Bewertung4. Energieautarker Betrieb von Kläranlagen (IWK_03)
<p>Die Kläranlage ist meist der größte kommunale Stromverbraucher. SEIBERT-ERLING, 2007 nennt als typischen Anteil 31 % am Stromverbrauch einer Kommune, also mehr noch als Straßenbeleuchtung (25 %) und Schulen (24 %). Durch entsprechende Optimierung lassen sich 40 bis 60 % des Strombezugs einer Kläranlage einsparen MITSDOERFFER & CHRIST, 2008. <a href="https://www.sieker.de/fachinformationen/abwasserbehandlung/article/beispiele-225.html" target="_blank" rel="noopener">https://www.sieker.de/fachinformationen/abwasserbehandlung/article/beispiele-225.html</a> (abgerufen 8.4.2024, 13 Uhr)</p>
Aktueller Stand in Stuttgart: Es reicht noch nicht!Wir verlangen: Das Alles getan wurd, dass das Klärwerk bis spätestenz 2035 zu 100 % energieautark arbeitet - damit Stuttgart auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.Zur Bewertung5. Umstellung auf nachhaltige Ernährung in öffentlicher Verpflegung (LNE_05)
Aktueller Stand in Stuttgart: es gibt keinen Beschluss.Wir erwarten: Beschluss, dass die Mehrheit der Optionen vegetarisch/vegan sein muss UND diese aus ökologischer Landwirtschaft (Bio) UND von regionalen Anbietern bezogen werden müssen - damit Stuttgart auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.Zur Bewertung6. Das 30/30 Ziel. Die Umwidmung von KFZ-Parkplätzen (VK_04)
Aktueller Stand in Stuttgart: Es gibt keinen Beschluss zur Reduktion/Umwidmung von Parkplätzen.Wir fordern verbindlich: Einen Beschluss mit konkretem Umsetzungsplan und Zielsetzung bis spätestens 2030. Stuttgart veröffentlicht außerdem grundlegende Zahlen zur Anzahl der Parkplätze - damit Stuttgart auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.Zur Bewertung7. Bürgerbeteiligung beim Klimaschutz (KV_02)
Aktueller Stand in Stuttgart: Die Qualität, Form und Art der Bürgerbeteilung muss verbessert werden.Unsere Forderung: Die Bürgerbeteiligung muss autark arbeiten können und stärker in Entscheidungen einbezogen werden - damit Stuttgart auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.Zur Bewertung8. Transformationsplan zur Dekarbonisierung vorhandener Fernwärmenetze (GW_02)
Aktueller Stand in Stuttgart: Plan mit Maßnahmen und Ziel der 100%igen Dekarbonisierung liegt vot, aber ohne Jahreszahl oder mit Ziel nach 2045.Wir erwarten: Konkreter Plan mit Maßnahmen zu 100 % Dekarbonisierung bis 2035 und Meilensteinen/Zwischenzielen - damit Stuttgart auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.Zur Bewertung9. Runder Tisch mit lokaler Industrie, Handwerk und Wirtschaft zu Nachhaltigkeit (IWK_05)
Aktueller Stand in Stuttgart: Findet mindestens jährlich statt und zumindest kleine Maßnahmen/Projekte zu Nachhaltigkeitsthemen sind in den Berichten dokumentiert.Wir erwarten: Mindestens halbjährliche Berichte, mehrere konkrete Projekte daraus befinden sich in der Umsetzung. Der Umbau zur Klimaneutralität von lokaler Industrie, Handwerk und Wirtschaft wird als übergeordnetes Ziel angestrebt und plausible Maßnahmen zur Erreichung davon festgelegt. Der Großteil der Betriebe hat Selbstverpflichtungen zur Klimaneutralität mit Jahreszahlen von 2035 oder früher - damit Stuttgart auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.Zur Bewertung10. Kommunale Wärmeplanung und Monitoring (GW_05)
Aktueller Stand in Stuttgart: Wärmeplanung ist in der Umsetzung und es gibt ein Monitoring dazu, was zumindest grundlegende Informationen über den Fortschritt veröffentlicht (z.B: Ausweisung von Wärmenetz- oder Wasserstoffnetzausbaugebieten hat stattgefunden).Unsere Forderung: Dekarbonisierungsziel der Wärmenetze vor 2045 - damit Stuttgart auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für alle bleibt.Zur Bewertung